Princess Tutu

Veröffentlicht auf von Cosplayer

Es ist eine wahrlich schöne und traurige Geschichte und es gibt genug Stellen, wo ich weinen und mitfühlen konnte. Momentan schaue ich sie mir gerade zum vierten Mal an. Auslöser für diese Investition an Zeit war ein Blogger der sich dazu entschieden hat wochenweise einzelne Folge zu zu schauen und seine Eindrücke nieder zu schreiben:

 

 http://www.otakureview.net/?tag=princess-tutu

In jedem Fall genieße ich es wieder voll, sowie dabei auch die frischen Gedanken von jemanden zu lesen. Meiner Meinung nach überzeugt Prinzessin Tutu weder in einer besonders herausragenden Animation, Musik oder sehr schönen Geschichte, denn die ist schnell erzählt und es gibt da bessere. Es ist eher die hohe Qualität der Erzählung, d. h. wie die Geschichte erzählt wird und die häufigen Wendungen realisiert werden. Denn erscheinen mir die Charaktere alle ausnahmslos realistisch. Sie sind überzeugend plausibilisiert. Man hat sich besonders dabei sehr viel Mühe gegeben und Gedanken gemacht. Das hat sich gelohnt und man sieht es auch. Damit will ich nicht sagen, dass Geschichte, Musik, Animation oder anders bei Prinzessin Tutu schlecht sind – hierbei gibt es auch oft genug sehr gute Punkte, wenn es auch besseres gibt – aber was Tutu für mich besonders wertvoll macht, ist die hohe Qualität in der Narration.
Ehrlicher Weise hat mich zu Anfangs nur eine Sache bei dieser Serie gehalten, nämlich der tollpatschige Charakter von Ahiru und ihre rauchige/kratzige Stimme in der japanischen Version. Spätestens aber ab der sechsten Folge nahm jenes oben erwähntes Überhand.

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